Philosophie der Orientierung

Author: Werner Stegmaier

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 9783110200256

Category: Philosophy

Page: 804

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Review text: "Aufs Ganze besehen präsentiert St. einen ambitionierten Entwurf, der Verschiedenstes auf eine Kernstruktur zu beziehen vermag. Vieles ist bedenkenswert und bietet Anlass, über Grundsätzliches und weitgespannte Zusammenhänge nachzusinnen."Stefan Berg in: Zeitschrift für evangelische Ethik 2/2010 "Ein stattlicher Band von einem renommierten Verlag ... "In: Neue Zürcher Zeitung, 29.9.2008.

Philosophie als Verdeutlichung

Abhandlungen zu Erkennen, Sprache und Handeln

Author: Josef Simon

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110246473

Category: Philosophy

Page: 413

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For more than four decades Josef Simon has given important impulses to philosophy which have attracted much international attention. Often unconventional in presentation, his works on Kant, Hegel and Nietzsche, on the philosophy of language and signs but also on practical philosophy have repeatedly made fundamental questions of philosophy appear in a surprising new light. The volume, also containing a complete bibliography of Simon's writings, encompasses 18 of Simon’s exemplary works from all creative periods and from the central historical and systematic subject areas of his work.

Die Spur des Zeichens

Das Zeichen und seine Funktion in der Philosophie des Mittelalters und der frühen Neuzeit

Author: Stephan Meier-Oeser

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110803151

Category: Philosophy

Page: 503

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The series, founded in 1970, publishes works which either combine studies in the history of philosophy with a systematic approach or bring together systematic studies with reconstructions from the history of philosophy. Monographs are published in English as well as in German. The founding editors are Erhard Scheibe (editor until 1991), Günther Patzig (until 1999) and Wolfgang Wieland (until 2003). From 1990 to 2007, the series had been co-edited by Jürgen Mittelstraß.

Abel im Dialog

Perspektiven der Zeichen- und Interpretationsphilosophie

Author: Ulrich Dirks,Astrid Wagner

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 3110522284

Category: Philosophy

Page: 1444

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Wahrnehmen, Sprechen, Denken und Handeln sind zeichenverfasste und interpretative Vorgänge. Deren Verständnis ist Ziel der Allgemeinen Zeichen- und Interpretationsphilosophie Günter Abels. Insofern hierbei Zeichen nicht bloß als Stellvertreter-für-etwas und Interpretationen nicht bloß als Deutungen-von-etwas begriffen werden, rücken die Zeichen- und Interpretationsverhältnisse in eine fundamentale Stellung. Mit diesen Grundwörtern zeitgenössischer Philosophie lassen sich auch erfahrungsorganisierende, wirklichkeits- und sinnformierende Prozesse als sinnlogische Voraussetzungen aufschlussreich beschreiben. So macht die Untersuchung der Zeichen- und Interpretationspraxis unsere alltäglichen wie auch besonderen Welt-, Fremd- und Selbstverhältnisse verständlich. Auf dieser Basis hat Abel in einem breiten Spektrum philosophischer Problemfelder sowie an der Schnittstelle zu Wissenschaften, Künsten, Architektur, Technik, Politik, Recht und Öffentlichkeit originäre Positionen entwickelt, deren Thesen und Argumente prominente Autorinnen und Autoren ausgehend von eigenen Forschungsbeiträgen erörtern. In einem lebendigen Dialog mit Abel kommt es so zu kritischen Herausforderungen und Weiterentwicklungen seines Ansatzes. Beiträge und Repliken messen die Perspektiven der Allgemeinen Zeichen- und Interpretationsphilosophie sowie deren interdisziplinäres Potenzial aus.

Die Wirklichkeit des Möglichen

hermeneutische Religionsphilosophie

Author: Ingolf U. Dalferth

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161481000

Category: Philosophy

Page: 578

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English summary: In this volume, Ingolf U. Dalferth outlines a hermeneutic philosophy of religion with the help of three basic questions: What is the philosophy of religion and what is its purpose? What is the wrong way to practise philosophy of religion, and which goals should it not pursue? And what procedure should it follow if it wishes to give a critical assessment and a constructive analysis of the reality of religious life and orientation, rather than excluding these aspects? The author succeeds in outlining a concept of the philosophy of religion which as a hermeneutic project differs considerably from current concepts of the philosophy of religion. German description: Religion ist ein zentrales Phanomen menschlichen Lebens, im Positiven wie im Negativen. Hochste kulturelle Leistungen verdanken sich den Religionen ebenso wie grausamste Unmenschlichkeiten. Das wirft im Blick auf Religion und Religionen immer wieder Fragen auf, die sich weder durch weitere theologische Reflexion einer Glaubenspraxis noch durch weitere religionswissenschaftliche Forschung ausreichend beantworten lassen. Man stellt verwundert oder besturzt fest, dass andere glauben, was man selbst fur unglaublich halt, oder nicht glauben, was sich doch von selbst zu verstehen scheint. Aus solchen Verwirrungen entsteht philosophisches Fragen. Philosophieren ist ein Versuch, sich methodisch im Denken neu zu orientieren, und Religionsphilosophie ein Versuch, sich im Denken uber religiose Orientierungen im Leben neu zu orientieren.Von diesem orientierungsphilosophischen Ansatz aus entfaltet Ingolf U. Dalferth die Grundlinien einer hermeneutischen Religionsphilosophie anhand der Leitfragen: Was ist Religionsphilosophie und welche Aufgaben hat sie? Wie sollte Religionsphilosophie deshalb nicht betrieben werden und welche Ziele sollte sie nicht verfolgen? Und wie sollte sie verfahren, wenn sie die Wirklichkeit religioser Lebenspraxis und Lebensorientierung kritisch erkunden und konstruktiv erhellen will?Es gelingt dem Autor, eine religionsphilosophische Konzeption zu konturieren, die sich als hermeneutisches Projekt von gangigen Konzeptionen gegenwartiger Religionsphilosophie deutlich unterscheidet.

Zeichen und Freiheit

Über Verantwortung im theoretischen Denken

Author: Lars Leeten

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839416450

Category: Philosophy

Page: 268

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Wo von »Freiheit« gesprochen wird, geht es gewöhnlich um das Handeln. Legt man aber zugrunde, dass wir uns die Welt aktiv in Zeichen erschließen, so ist damit auch für das Erkennen und Verstehen Freiheit vorausgesetzt. Lars Leetens Buch geht dem Sinn dieser Voraussetzung nach. Dabei zeigt sich, dass Freiheit im Verstehen nicht als Willkür gedacht werden kann. Das theoretische Weltverhältnis als frei zu begreifen, bedeutet vielmehr, sich die Verantwortung zu vergegenwärtigen, mit der alles Denken und Verstehen von Anfang an verbunden ist.

Interpretation – Transformation

Author: Christoph Asmuth

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 9783525301524

Category: History

Page: 376

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Das Verhältnis der Philosophie zu ihrer Geschichte ist - zumindest seit dem beginnenden 19. Jahrhundert - facettenreich: Die Vergänglichkeit philosophischer Positionen widerspricht dem Anspruch auf überzeitliche Geltung. Christoph Asmuth stellt fünf exemplarische Positionen zu Platon vor: Von Fichte, der Platon in den Dienst seiner Wissenschaftslehre stellt, über Schelling, der eine kantianische Transformation Platons vornimmt, über Hegel, der ihn einspannt in seine dialektische Philosophiegeschichte, über Schleiermacher, der Platon zu einem philosophischen Künstler stilisiert, bis zu Schopenhauer, der ihn integriert in die Entdeckung eines blinden Weltwillens. Der zweite, systematische Teil zeigt Interpretation und Transformation als integrale Momente aller Beziehung der Philosophie auf ihre Geschichte.

Theorietraditionen der betriebswirtschaftlichen Forschung

Deutschsprachige Betriebswirtschaftslehre und angloamerikanische Management- und Organisationsforschung

Author: Frank H. Witt

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322865630

Category: Business & Economics

Page: 249

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Auf der Grundlage allgemeiner sozialwissenschaftlicher Theorien entwickelt der Autor integrative Konzepte der betriebswirtschaftlichen Analyse und paßt diese den spezifischen betriebswirtschaftlichen Erkenntnisinteressen an.

Beobachtungen der Moderne

Author: Niklas Luhmann

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322936171

Category: Social Science

Page: 220

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Die Proklamation der "Postmoderne" hatte mindestens ein Verdienst. Sie hat bekannt gemacht, daß die moderne Gesellschaft das Vertrauen in die Richtigkeit ihrer eigenen Selbstbeschreibungen verloren hat. Vielleicht hatte das Stichwort der Postmoderne nur eine andere, variantenreichere Beschreibung der Moderne versprechen wollen, die ihre eigene Einheit nur noch negativ vorstellen kann als Unmöglichkeit eines métarécit. Wir mögen gern konzedieren, daß es keine verbindliche Repräsentation der Gesellschaft in der Gesellschaft gibt. Aber das wäre dann nicht das Ende, sondern der Beginn einer Reflexion der Form von Selbstbeobachtungen und Selbstbeschreibungen eines Systems, die im System selbst vorgeschlagen und durchgesetzt werden müssen in einem Prozeß, der seinerseits wieder beobachtet und beschrieben wird.Die hier publizierten Texte gehen von der Überzeugung aus, daß darüber etwas ausgesagt werden kann, ja, daß Theoriematerialien schon verfügbar sind, die nur auf dieses Thema der Beobachtungen der Moderne hingeführt werden müssen.

Sprachphilosophie und Gotteserkenntnis: Zur Funktion der Zeichen in Augustins De Magistro

Author: Marcus Reiß

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638142957

Category: Philosophy

Page: 19

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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Philosophie), Veranstaltung: Gedächtnis und Erkenntnis. Augustins Theorie des Selbstbewusstseins, Sprache: Deutsch, Abstract: „Was, meinst du, wollen wir bewirken, wenn wir sprechen?“ Mit dieser Frage beginnt Aurelius Augustinus das als Dialog konzipierte Gespräch mit seinem Sohn Adeodat. Klingt es zunächst noch nach einem scheinbar einfach zu lösenden, sprachphilosophischen Problem, bleibt es jedoch nicht lange bei diesem Themenkomplex, da das zu erreichende Ziel im Grunde klar umrissen ist: Es geht darum, Christus als den einzigen Lehrer jeglicher Wahrheit vorzustellen. Um dies zu erreichen, entwickelt der Kirchenvater, wie schon Platon vor ihm, ein klassisches Lehrgespräch, das einerseits als bloss geistige Übung dient, andererseits aber schon bald Schwierigkeiten aufwirft, die zumeist im Disput gelöst und verdeutlicht werden können. Mein Anliegen wird es sein, den Gedankengang nachzuzeichnen, den Augustin langsam entwickelt und der in der Behauptung mündet, jegliche Erkenntnis finde ausserhalb von Sprache statt. Ausgehend von obiger Frage geht es zunächst um Arten und Funktionen von Zeichen, sowie die Darlegung ihrer Fähigkeit, auf sich selbst zeigen bzw. verweisen zu können. Darauf wird zu untersuchen sein, in welchem Verhältnis Zeichen, Wörter und Namen zueinander stehen und welche Schlüsse sich daraus hinsichtlich einer Eignung der Wörter zu Zwecken der Erkenntnis für den weiteren Verlauf ziehen lassen. Rückblickend auf vorherige Bestimmungen werde ich dann zu skizzieren versuchen, warum Erkenntnisvermittlung durch sprachliche Zeichen bei Augustin nicht möglich ist und warum er den sinnvollen Gebrauch von Wörtern radikal einschränkt. Auch geht es um den Zusammenhang zwischen Wahrnehmung auf der einen und Wahrheit auf der anderen Seite: Ist eine Sache ohne eine jemals stattfindende sinnliche Anschauung überhaupt adäquat erkennbar? Abschliessend werde ich noch kurz erläutern, warum Christus allein die einzige Wahrheit darstellt und letztere vom Menschen selbst doch nie erreicht werden kann. Resümierend werden die zentralen Punkte gebündelt vorgestellt, um am Ende einer Kritik des Dialogs Platz zu machen, der trotz aller sprachlichen Schönheit auch inhaltliche „Mängel“ aufweist. [...]