Medien und Meinungsmacht

Author: Manuel Puppis,Michael Schenk,Brigitte Hofstetter

Publisher: vdf Hochschulverlag AG

ISBN: 3728137928

Category: Mass media

Page: 452

View: 6116

Medien leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger und damit zur demokratischen Mitbestimmung. Doch die Medienlandschaft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel. Zu den Auslösern gehören die Digitalisierung und die Verbreitung des Internets. Für die Schweiz als direkte Demokratie ist es von höchster gesellschaftlicher Bedeutung, sich mit den Folgen dieser Medienkrise auseinanderzusetzen. Die Studie «Medien und Meinungsmacht» untersucht die Themenagenden von Medien, Politik und Bevölkerung sowie das Zusammenspiel von «alten» und «neuen» Medien. Ausserdem wird analysiert, wie Medienorganisationen auf den Medienwandel reagieren und welche Bedeutung neue Akteure für die Vermittlung politischer Informationen erlangen. Die Befunde verdeutlichen, dass Demokratien auch im Zeitalter des Internets auf die journalistischen Leistungen von Medienorganisationen angewiesen sind. Doch trotz Suche nach neuen Geschäftsmodellen bleibt unklar, wie sich Journalismus künftig finanzieren lässt. Ein «Infrastrukturprogramm für Journalismus» ist nötig: Medienpolitik und Medienbranche, aber auch Bürgerinnen und Bürger sind gefordert, sich für ein vielfältiges Mediensystem einzusetzen.

Grenzenlose Enthüllungen?

Medien zwischen Öffnung und Schließung

Author: Uta Rußmann

Publisher: innsbruck University Press

ISBN: 3903122246

Category: Social Science

Page: 180

View: 1503

Der gegenwärtigen Medienlandschaft wird häufig eine Tendenz zur Offenlegung und Offenheit zugeschrieben. Social Network Sites lassen die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem verschwimmen, Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks veröffentlichen geheimes Material, über Filesharing-Netzwerke und open-content-Lizenzen werden vormals proprietäre Inhalte offen zugänglich gemacht. Verflochten sind diese Entwicklungen mit auf den ersten Blick gegenläufigen Tendenzen der Eingrenzung, der Kontrolle und der Schließung. Kommunikation im Internet bindet sich immer mehr an die Vermittlung einzelner privatwirtschaftlicher Akteure wie Google oder Facebook, online wie offline ermöglichen neue Informations- und Kommunikationstechnologien immer umfassendere Formen der Überwachung, während die Weiterverwendung von Daten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Die Beiträge des vorliegenden Bandes befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten dieses komplexen Spannungsfeldes.

Alpenglühn und heiße Küsse

Author: Silke May

Publisher: AAVAA Verlag UG

ISBN: 3845906685

Category: Fiction

Page: 176

View: 4110

Raus aus dem Münchner Alltag und rauf auf die Berge. Vier junge Münchnerinnen möchten ihren Stress oder ihre Enttäuschung hinter sich lassen. Vergessen, Entspannen oder nur Spaß haben, so hat jede für sich ihre eigene Vorstellung. Sie alle erleben ihren Hüttenzauber auf unterschiedliche Weise. Ein unterhaltsamer Roman mit fesselnder Romantik! Ein Roman, der Leserinnen in die herrliche Bergwelt der Alpen einlädt.

Fashion 2.0. Der Einfluss von Modeblogs auf den Fachjournalismus

Author: Alexandra Spiegel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656238642

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 170

View: 3973

Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,3, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Im dieser Arbeit wird die Verbindung von Mode und/in Medien, d.h. Mode im Zusammenhang mit Bild und Text, hergestellt. Dabei geht es um die Entstehnung und Verbreitung von Trends einerseits in der Zeitschrift bzw. durch den Fachjournalismus und andererseits im Weblog-Format. Das vierte Kapitel geht auf das Verhältnis von partizipativem und professionellen Journalismus ein, um die Frage nach der Stellung von Weblogs theoretisch zu vertiefen. In diesem Zusammenhang wird die Beziehung von Konkurrenz, Ergänzung und Integration genauer beleuchtet. Die Darstellung der, in Medien und Wissenschaft geführten, Debatte um den Einfluss der Modeblogger soll nochmals den Bogen zur Hauptthematik spannen. Im Anschluss werden anhand einer qualitativen Inhaltanalyse exemplarisch Blogger-Trends untersucht, um zu ermitteln, inwiefern Blogs Trends produzieren, aufgreifen und verbreiten, welche journalistischen Qualitätskriterien Blogs erfüllen können, sowie die Schnittstellen bzw. Anknüpfungspunkte von Modeblogs und -Zeitschriften. Die Vorgehensweise der Analyse entspricht dabei nicht der klassischen Inhaltsanalyse, da sie auf die Ansprüche des dynamischen Feldes der Modeblog- und Trend-Analyse zugeschnitten werden muss und qualitativ ansetzt. Unterstützt wird die Inhaltsanalyse mit einem Leitfaden-Interview und einer Umfrage, die mit einer Moderedakteurin und einigen zufällig ausgewählten Modebloggern durchgeführt wurden. Dadurch sollen das Selbst- und Fremdbild ermittelt werden. Ziel der Analyse ist es herauszufinden, ob Blogs als ernstzunehmende Plattform der Trendverbreitung angesehen werden können, durch welche besonderen Potentiale sie sich profilieren und inwiefern eine Beziehung zwischen Blogs und Magazinen aufgebaut wird. Insgesamt soll der Einfluss von Modeblogs auf den Journalismus bzw. die Wechselwirkung genauer beleuchtet und diskutiert werden - weiterhin soll festgestellt werden, ob Blogs eine relevante Konkurrenz oder sogar eine neue Art von Journalismus sind.

Journalismus im Internet

Profession - Partizipation - Technisierung

Author: Christian Nuernbergk,Christoph Neuberger

Publisher: Springer

ISBN: 3531932845

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 400

View: 6270

Im Internet verliert der Journalismus sein Monopol als „Gatekeeper“, weil dort jeder ohne großen Aufwand publizieren kann. Vermittlung zwischen Kommunikatoren und Rezipienten bleibt aber weiterhin notwendig. Wer aber kanalisiert die „Informationsflut“ im Internet? Wer sortiert den „Informationsmüll“ aus? Sind es nach wie vor die professionellen Journalisten? Oder übernehmen die Internetnutzer selbst die Aufgabe der Selektion und Prüfung von Informationen? Können diese Prozesse technisiert werden? In dem Forschungsprojekt, das der Band vorstellt, wurde erstmals die Dreiecksbeziehung zwischen Profession, Partizipation und Technik untersucht.

Die Relevanz von Weblogs im Modejournalismus. Informationsbeschaffung im Zeitalter des Web 2.0

Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Modebranche

Author: Anne-Kathrin Bieber

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656164223

Category:

Page: 204

View: 5573

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienokonomie, -management, Note: 1,0, Ostfalia Hochschule fur angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbuttel, Sprache: Deutsch, Abstract: In Skandinavien, Sudeuropa und den USA haben Mode-Blogger den Stellenwert von Journalisten," heisst es in einem kurzlich erschienenen Artikel des Handelsblatt zur Bedeutung von Mode-Bloggern. In wenigen Satzen ist davon die Rede, dass Modeinteressierte zunehmend weniger zu Modemagazinen greifen und Journalisten renommierter Medien der Zugang zu Fashionshows durch Blogger erschwert wird. Wovon hier die Rede ist, ist der Wandel in der Modeberichterstattung und die Entwicklung im Journalismus allgemein, die durch das Aufkommen des Web 2.0 hervorgerufen wurde. Diese Thematik stellt den Forschungsgegenstand dieser wissenschaftlichen Arbeit dar und wird im Folgenden naher erlautert. Journalistische Angebote existieren bereits seit Mitte der 90er Jahre im Netz und entwickelten sich fortan zu einer neuen Auspragung des Journalismus. Das Web 2.0, das so genannte Mitmachnetz, von dem offiziell seit dem Jahr 2004 die Rede ist, stellt den Journalismus jedoch vor einen Wandel. Die neuen partizipierenden Moglichkeiten stellen fur Journalisten eine Herausforderung dar und bedeuten einen Wandel fur den Journalismus allgemein. Durch die horizontale Diversifikation entwickelte sich das Berufsbild des Online Journalisten, der in Hinblick auf die neuen Anforderungen im Internet spezialisiert ist. Die Digitalisierung und der Ausbau des schnellen Datentransfers bewegen viel im Journalismus: neue Gestaltungsmoglichkeiten der recherchierten Inhalte, neue Erzahl- und Darstellungsformen, neue Wege der Kommunikation mit den Lesern, weltweite Abrufbarkeit der Angebote, immer neue technische Ubertragungs-, Kommunikations- und Produktionswege," erklart Matzen (2010, 7) in ihrem Ratgeber fur Onlinejournalisten und ist sich sicher: Fast alle Journalisten werden i"

Süchtig nach einem Milliardär - Gesamtausgabe

Author: Chloe Wilkox

Publisher: Addictive Publishing

ISBN: N.A

Category: Fiction

Page: N.A

View: 4038

Liebesgeschichten, Familiengeheimnisse, Machtkämpfe, Erotik. Ein hochexplosiver Cocktail! »Du wirst David Fulton bei seinem Aufenthalt hier in Paris begleiten und ihm jeden seiner Wünsche von den Augen ablesen.« David Fulton, der Milliardär? Damit hat Louisa mit Sicherheit nicht gerechnet, als sie ihr Praktikum im Verlagshaus Laroque antritt. Aber zwischen Autorenlesung und Hotel soll sie bei diesem Praktikum weitaus mehr lernen, als ihr Praktikumsvertrag zunächst vermuten lässt ... Entdecken Sie die neue Saga von Chloe Wilkox, und tauchen Sie ein in eine verführerische Welt voll Liebe und Leidenschaft ... Dieses E-Book umfasst die Bände 1 bis 12 der Reihe.

Das Partizipative Produktivitätsmanagement

Author: Björn Vielberth

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640630874

Category:

Page: 40

View: 2298

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,3, Universitat Hohenheim (Lehrstuhl fur Psychologie), Veranstaltung: Psychologie der Gruppe und Teamarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Verbesserung der Leistung ist wichtig fur jede Organisation in Europa" (Algera und Kleinbeck, 1997, S. 257). Das bedeutet, dass die Steigerung der Effektivitat in einer Zeit mit verstarktem Wettbewerb ein absoluter Schlusselfaktor fur das Uberleben einer Organisation in der Marktwirtschaft ist. Dies ist ein sehr weitreichendes Ziel, und kann mit Hilfe des Partizipativen Produktivitatsmanagements erreicht werden. Um das Verbleiben im Wettbewerb zu erreichen bzw. sichern ist es unbedingt notwendig, keine Ressourcen in einer Organisation zu verschwenden. Die Durchfuhrung dieser Methode, sowie einige Praxisbeispiele, werden nachfolgend beschrieben und erlautert. Das PPM wurde von Robert Pritchard, einem amerikanischen Psychologen, entwickelt und verlauft in insgesamt sieben Schritten, mit dem Ziel, durch die Beteiligung der Mitarbeiter am System, die Produktivitat derer in Organisationen zu steigern. Auch wenn das PPM erst Anfang der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts entwickelt wurde, ist diese Methode bereits in vielen Gruppen erfolgreich durchgefuhrt worden. Im Nachfolgenden wird zunachst ein Uberblick uber die einzelnen Schritte gegeben, die in einer Gruppe durchgearbeitet werden mussen. Aufbauend auf die Einfuhrung und Erlauterung dieser Schritte wird anhand von Anwendungsberichten bzw. Studien das jeweilige Ergebnis dargestellt und analysiert, woran dieses Resultat festzumachen ist. Abschliessend werden zusammenfassend die Vor- und Nachteile des Partizipativen Produktivitatsmanagements erlautert, sowie soll ein Ausblick gegeben werden, in welchen Bereichen noch Forschungsbedarf besteht bzw. welche Erfolge noch einer weiteren Prufung bedurfen

Algorithmuskulturen

Über die rechnerische Konstruktion der Wirklichkeit

Author: Robert Seyfert,Jonathan Roberge

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3732838005

Category: Social Science

Page: 242

View: 6656

Hochfrequenzhandel, Google-Ranking, Filterbubble - nur drei aktuelle Beispiele der Wirkmacht von Algorithmen. Der Band versammelt Beiträge, die sich mit dem historischen Auftauchen und der mittlerweile allgegenwärtigen Verbreitung von Algorithmen in verschiedenen Bereichen des sozialen Lebens beschäftigen. Sie nehmen die Wechselbeziehungen algorithmischer und nicht-algorithmischer Akteure und deren Bedeutungen für unseren Alltag und unsere Sozialbeziehungen in den Blick und gehen den Mechanismen nach, mit denen Algorithmen - selbst Produkte eines spezifischen Weltzugangs - die Wirklichkeit rahmen, während sie zugleich die Art und Weise organisieren, wie Menschen über Gesellschaft denken. Die Beiträge beinhalten Fallstudien zu Sozialen Medien, Werbung und Bewertung, aber auch zu mobilen Sicherheitsinfrastrukturen wie z.B. Drohnen.

Das Internet in Wahlkämpfen

Konzepte, Wirkungen und Kampagnenfunktionen

Author: Andreas Jungherr,Harald Schoen

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658010126

Category: Political Science

Page: 185

View: 473

Das Internet ist aus Wahlkämpfen in vielen Ländern kaum mehr wegzudenken. Politiker und Kampagnenstäbe setzen das Internet als Wahlkampfinstrument ein. Bürger nutzen das Internet, um sich über Politik zu informieren oder in das politische Geschehen einzugreifen. Obwohl das Internet zum Kampagnenalltag gehört, herrscht vielerorts noch Unsicherheit über Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen des Internets in Wahlkämpfen. Der vorliegende Band stellt daher kompakt den aktuellen Stand der Forschung zur Nutzung, Bedeutung und Wirkung des Internets in Wahlkampagnen in den USA und in Deutschland dar. So trägt er zu einem fundierten Verständnis von Wahlkämpfen im Internetzeitalter bei.​

Partizipatives Theater als kultureller Zwischenraum

Author: Christina Vollmert

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668121966

Category: Performing Arts

Page: 35

View: 5488

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,3, Universität zu Köln (Institut für Medienkultur und Theater), Veranstaltung: Participatory Culture, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge der fortschreitenden Mediatisierung von Gesellschaft und Kultur sind massive Veränderungsprozesse zu beobachten, die aktuell unter Begriffen wie ‚user generated content‘, ‚Produsage‘, ‚Prosumtion‘, ‚Co-Creation‘‚ ‘Convergence Culture‘ oder ‚Participatory Culture‘ diskutiert werden. Im Kern geht es dabei um die Verschmelzung von Produktion und Konsumption im Medienbereich. Diese Entwicklungen führen zur Auflösung von Dichotomien zwischen Kommunikator und Rezipient, privatem und öffentlichem Raum, zwischen amateurhafter und professioneller Inhaltserstellung sowie statischen und dynamischen Inhalten. Mediennutzende können heute nicht nur eigenständig mediale Inhalte in Form von Texten, Bildern oder Videos erstellen und im Netz veröffentlichen, sie können sich aktiv an Medienproduktionsprozessen beteiligen oder diese gar selbst initiieren und damit Medienprodukte und –strukturen beeinflussen. Neben der allgegenwärtigen Kommentierungsfunktion bilden Facebook, Wikipedia und YouTube wohl einige der bekanntesten Beispiele für user-generierte Inhalte im Internet. Doch auch in den bildenden und darstellenden Künsten spielt diese Partizipation eine immer wichtigere Rolle. Dort beschreibt der Begriff Partizipation in erster Linie die Mitwirkung des Publikums an einer Performance, einer Theater-Aufführung oder einem Kunstwerk. Dabei können bereits das Zuschauen an sich sowie Reaktionen wie Klatschen, Lachen und Buhrufe als Partizipation betrachtet werden, die bloße Anwesenheit des Rezipienten oder aber das aktive Einbeziehen der Zuschauer in das künstlerische Geschehen durch Aufforderungen zum Handeln. Besonders in den 1950er und 1960er Jahren verbreiteten sich bestimmte partizipative Kunstformen – Happenings, Fluxus-Events, Performances – die den Rezipienten und seine Handlungen zum integralen Bestandteil des Kunstwerks machen. Doch auch die Mitgestaltung oder die Einbeziehung in den eigentlichen Entstehungsprozess eines Kunstwerks oder einer Theateraufführung kann unter diesem Begriff beschrieben werden. Beispielgebend soll in der vorliegenden Arbeit die Inszenierung von Richard Wagners Ring des Nibelungen des Regisseurs Hansgünther Heyme (*1935) betrachtet werden, die in den Jahren 2010 – 2013 in Ludwigshafen und Halle an der Saale produziert wurde und die Bevölkerung dabei aktiv in den Entstehungsprozess einbezogen hat.

Digitale Augenzeugen

Entgrenzung, Funktionswandel und Glaubwürdigkeit im Bildjournalismus

Author: Holger Isermann

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658082194

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 395

View: 6534

Journalistische Medien bedienen sich immer häufiger der Bilder von Amateuren, um neue visuelle Potenziale zu erschließen und die Glaubwürdigkeit der eigenen Wirklichkeitsentwürfe zu steigern. Holger Isermann untersucht, wie die Redaktionen mit den Amateurbildern umgehen, die außerhalb des journalistischen Systems und damit losgelöst von etablierten ethischen wie inhaltlichen und formalen Qualitätsstandards entstanden sind.

Der (des)informierte Bürger im Netz

Wie soziale Medien die Meinungsbildung verändern

Author: Wolfgang Schweiger

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658160586

Category: Social Science

Page: 214

View: 2956

Führen die sozialen Medien zu einer einseitigen Pseudo-Informiertheit von Bürgern und verstärken damit die Polarisierung der Gesellschaft? Der Nachrichten- und Informationskosmos im Internet befindet sich im Umbruch – mit beunruhigenden Folgen für die Demokratie. Lange waren journalistische Medien, alternative Angebote und die öffentliche Kommunikation unter Bürgern getrennt. In Facebook, YouTube, Google und Co. vermischen sie sich. Nachrichten, Verschwörungstheorien und Hasskommentare stehen direkt nebeneinander. Das überfordert die Medienkompetenz vieler Bürger. Obwohl sie das Nachrichtengeschehen kaum überblicken, fühlen sie sich gut informiert. Gleichzeitig bleiben die Meinungslager unter sich (Filterblase) und schaukeln sich gegenseitig auf (Echokammer). Das trägt zur verzerrten Wahrnehmung der öffentlichen Meinung durch den Einzelnen bei, verändert die Meinungsbildung und verschärft die Polarisierung der Gesellschaft. Indizien sprechen dafür, dass besonders die politisierte Bildungsmitte betroffen ist.

Medienmarken im Social Web

Wettbewerbsstrategien und Leistungsindikatoren von Online-Medien aus medienökonomischer Perspektive

Author: Michael Eble

Publisher: LIT Verlag Münster

ISBN: 3643121105

Category:

Page: 306

View: 4732


Die Netzbewegung

Subjektpositionen im politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft

Author: Kathrin Ganz

Publisher: Verlag Barbara Budrich

ISBN: 3847411292

Category: Social Science

Page: 310

View: 707

Die Netzbewegung setzt sich ein für Informationsfreiheit, Datenschutz und Netzneutralität, gegen Zensur und Überwachung, kurz: für ein freies Internet. Dabei positionieren sich die Aktivist_innen als Avantgarde der digitalen Gesellschaft. Mit ihrer intersektionalen und hegemonietheoretischen Analyse zeigt die Autorin, wie die Forderungen der Netzbewegung und auch die Akteur_innen selbst gesellschaftlich verortet sind und geht der Frage nach, wie sich soziale Ungleichheit in den politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft einschreibt.

Sportjournalistik

Author: Marcus Bölz

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658189053

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 310

View: 6555

Der Band bereitet die systematisch und empirisch fundierten Ergebnisse der Sportjournalistik didaktisch auf: Wie die Arbeit der Sportjournalisten konkret aussieht, welche Rahmenbedingungen diese Arbeit prägen und wie Akteure und Rezipienten sportjournalistische Medientexte herstellen, distribuieren und rezipieren. In dem Buch werden dazu die wichtigsten Modelle, Theorien und wissenschaftlichen Befunde dargelegt, anhand von Beispielen der Transfer der Inhalte vom Theoretischen zum Anschaulich-Praktischen vollzogen und die Inhalte und Positionen kritisch reflektiert. ​ ​

Digitales Storytelling

Eine Einführung in neue Formen des Qualitätsjournalismus

Author: Simon Sturm

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 365802013X

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 164

View: 8727

Das Buch gibt einen Einblick in die neuen Erzählweisen des digitalen Journalismus. Es untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Medienbranche und den mit ihr verbundenen Wandel journalistischer Darstellungsformen. Dabei geht es auch um die Möglichkeiten des journalistischen Storytellings auf mobilen Endgeräten wie Tablet-Computern. Es wird eine neuartige Typologie von Darstellungsformen entwickelt, die über die klassischen Text-, Audio- und Fernsehformate hinaus digitales Storytelling ermöglicht.