Naturzustandstheorie in Thomas Hobbes 'Leviathan'

Author: Moritz Schneider

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 365618402X

Category:

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 14, Philipps-Universitat Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. Es herrscht ein Krieg aller gegen alle. Es sind diese eingangigen (verkurzten) Satze, mit denen nicht selten auf Thomas Hobbes Leviathan Bezug genommen wird. Die folgende Arbeit wird sich der Theorie des Naturzustands in Thomas Hobbes Leviathan widmen. Dabei soll im Folgenden nicht der Naturzustand bloss als ein Teil des von Hobbes konzipierten, triadisch aufgebauten Gedankenexperiments angesehen werden. Zweifellos ist der Naturzustand Teil dieser Triade, aber er ist eben nicht bloss Teil, sondern auch Grundlage der auf ihn folgenden, gedanklichen Schritte Hobbes. Zu unprazise gestalten sich daher Untersuchungsansatze, die auf eine Beschreibung Hobbes Herrschaftsvertrag ausgerichtet sind, den Naturzustand, auf welchem dieser jedoch grundet, in nur wenigen Satzen abhandeln. Die Notwendigkeit eines Vertrages als ein logischer Schluss wird nur dann verstandlich, wenn die Grundlage des Gedankenexperiments - der Naturzustand - angemessen beschrieben wird."

Leviathan

Author: Thomas Hobbes

Publisher: Felix Meiner Verlag

ISBN: 3787332391

Category: Philosophy

Page: 674

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Vom "Leviathan", einem der bedeutendsten theoretischen Werke über die Ursprünge und Grundlagen der Idee des Staates und der bürgerlichen Gesellschaft, liegt nun erstmalig eine deutschsprachige Ausgabe vor, die den Text der englischen Erstausgabe von 1651 vollständig und nach den allgemein anerkannten philologischen Kriterien textgetreu darbietet. Die Ausgabe enthält die umfangreichen Marginalien der Erstausgabe und ist quellenkritisch kommentiert. Mit einer Einführung, Chronologie, Literaturverzeichnis, Register und umfangreiche Anmerkungen.

Der Staatsvertrag bei Hobbes ( Leviathan §17- §19 )

Author: Roman Möhlmann

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638579751

Category: Philosophy

Page: 9

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Seminar zu Thomas Hobbes' Staatsentwurf, 1 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die staats- und gesellschaftstheoretischen Schriften des Thomas Hobbes’ ( 1588 - 1679 ), allen voran der „Leviathan“ aus dem Jahre 1651, gelten als Klassiker der politischen Theorie und zählen noch heute zu den prägendsten und meistzitierten klassischen politischen Werken. Im folgenden soll die von Hobbes im „Leviathan“ in den Kapiteln 17 - 19 etablierte Lehre vom Staatsvertrag dargestellt werden, mit ihren speziellen Implikationen und der besonderen Rolle des „Souveräns“, dem „Leviathan“, dem Hobbes’ Werk seinen Titel verdankt. [...]

Thomas Hobbes - Der Leviathan

Das Urbild des modernen Staates und seine Gegenbilder. 1651-2001

Author: Horst Bredekamp

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3050060131

Category: Art

Page: 201

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Von Natur aus ist der Mensch so frei wie wolfisch. Um sich selbst zu bandigen, muss er folglich einen kunstlichen Riesen schaffen, den Staat, der als ubergeordnete Instanz den permanenten Burgerkrieg zu unterdrucken und Frieden zu schaffen vermag. Diese Essenz von Thomas Hobbes'"Leviathan" ist bis heute ebenso vehement verworfen wie bekraftigt worden. In den letzten Jahrzehnten wurden vor allem die historischen Bedingungen erschlossen, unter denen Hobbes sein epochales Werk verfasste; aber seine besturzende Grundthese, dass es des Schreckens bedarf, um inneren Frieden zu erzeugen, ist eine Herausforderung fur jedwede Staats- und Gesellschaftstheorie geblieben. Zu den Mitteln, mit denen der Leviathan die Menschen vom Unfrieden abhalt, gehoren Bilder, und aus diesem Grund steht dem Leviathan ein Frontispiz voran. Obwohl seit Jahrhunderten selbst entfernteste Aspekte von Hobbes' Werk ausgeleuchtet wurden, ist dieses grundlegende Element seiner Lehre bislang nicht erortert worden. Eine systematische Untersuchung seiner Wertschatzung des Augensinnes fehlt ebenso wie eine umfassende Analyse seiner Bildmittel. Horst Bredekamp erschliesst mit Abraham Bosse den Kunstler des Frontispizes, stellt samtliche Varianten dieses Urbildes des modernen Staates zusammen und versucht, die Vorgeschichte seiner politischen Ikonographie zu klaren. Im Zentrum stehen die koniglichen Kunstleiber von Westminster Abbey sowie optische Gerate, mit deren Hilfe Hobbes neben dem Korper und dem Raum auch eine kunstliche Zeit als Wirkmittel des Leviathan zu etablieren suchte. Gegen Ende seiner pragnanten Analyse erortert der Autor die Wiederkehr der Hobbesschen Staatsikone im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert sowie die Zukunft des Staates als Bild."

Der Leviathan - Thomas Hobbes ́ Gesellschaftsvertrag in der Kritik

Author: Christian Knape

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640371097

Category: Political Science

Page: 19

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: PS: Einführung in das Studium der politischen Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Analyse der Kernelemente der Hobbeschen Vertragstheorie, kurzer Vergleich mit John Lockes "Zwei Abhandlungen über die Regierung" und Jean-Jacques Rousseaus "Vom Gesellschaftsvertrag". Abschließend eine Kritik an der Kritik.

Thomas Hobbes Leviathan

Die Denkansätze des Leviathan in den Internationalen Beziehungen

Author: Florian Semler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640303865

Category:

Page: 36

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350 - 1600), Note: 2,0, Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg (Institut fur Politikwissenschaften/Internationale Politik), Veranstaltung: Klassiker der Internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Darlegung der politischen Philosophie von Thomas Hobbes Kurze Schlussfolgerungen fur die Internationalen Beziehungen, Abstract: Thomas Hobbes wird in der Literatur unbestritten als einer der wichtigsten Autoren der politischen Philosophie der Neuzeit und der politischen Moderne bezeichnet. Neben Machiavelli gilt er als Begrunder der neuzeitlichen Politischen Wissenschaft. Sein revolutionares und an der Natur orientiertes Denken uber den Menschen, das Recht und die Politik und die daraus resultierende politische Wissenschaft waren im 17. Jahrhundert etwas Neues und Unbekanntes, was zur Folge hatte, dass seine Denkweise nicht uberall anerkannt und akzeptiert wurde. Aber obwohl schon im Jahre 1651 erschienen, hat sein Leviathan und die Aussagen die er darin tatigt, auch heute noch grosse Bedeutung und Aktualitat. Fragen der Herrschaftslegitimation, des Naturrechts und des politischen Individuums mussen immer wieder neu gestellt und beantwortet werden. Zitate aus seinen Werken wie der [...]Krieg eines jeden gegen jeden"(Fetscher: Thomas Hobbes Leviathan, S.96) und Der Mensch ist ein Wolf fur den Menschen"(Geismann: Hobbes uber die Freiheit, S.41) sind fast jedem bekannt. Obwohl diese Satze nicht unbedingt direkt aus Thomas Hobbes' Feder stammen, werden sie doch immer wieder mit ihm verbunden und in seinem Zusammenhang gebraucht. In dieser Arbeit soll neben den politischen und anthropologischen Denkansatzen Hobbes' Einfluss auf die Internationalen Beziehungen betrachtet werden. Thomas Hobbes wurde durch seinen Leviathan nicht nur zu einem der wichtigsten Autoren der politischen Philosophie der Neuzeit, sondern auch zu einem der wichtigsten Autoren fur die Interna"

Analyse des Freiheitsbegriffes in Thomas Hobbes' Leviathan

Author: Lukas Ninow

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656181837

Category: Philosophy

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Politische Philosophie der Neuzeit: Thomas Hobbes, Sprache: Deutsch, Abstract: Hobbes definiert liberty als "absence of external impediments". Diese Definition ist aber inkonsistent mit seinem Gebrauch des Begriffes, insbesondere im Zusammenhang mit seinen Erläuterungen des second law of nature. Die These dieser Hausarbeit ist, dass es im Leviathan zwei verschiedene Freiheitsbegriffe gibt, dass Hobbes' Theorie aber, wenn man diese beiden zugrunde legt, frei von schwereren Inkonsistenzen ist. Um das zu zeigen, werden beide Freiheitsbegriffe analysiert: Es wird anhand seiner Definitionen geklärt, was unter "corporal liberty" zu verstehen ist und aus allen Textstellen, die damit nicht vereinbar sind, rekonstruiert, was er meint, wenn er dort von liberty spricht. Dafür ist ein längerer Exkurs nötig, in dem analysiert wird, was Hobbes unter obligation versteht und wie sie zustande kommt. Dabei wird auch untersucht, ob es eine obligation gibt, sich an die laws of nature zu halten und weshalb es eine obligation gibt, die civil laws einzuhalten.

Vom Naturzustand Zum Leviathan

Author: Mathias A. Wolff

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656011818

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Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, Ruhr-Universitat Bochum (Institut fur Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Hobbes' "Leviathan" gilt als Begrundungsschrift der modernen Staatsphilosophie. Ausgehend von der Analyse staatlichen Versagens und von dem Potenzial der menschlichen Vernunftbegabung versucht Hobbes in diesem Werk nicht nur die dringende Notwendigkeit, sondern auch die Realisierbarkeit der Neubegrundung der Gesellschaft und der konkreten Gestalt eines gelingenden Staates aufzuzeigen. Das Zentrum, gewissermassen das Herz der Hobbesschen Staatskonzeption ist der Gesellschaftsvertrag: der Ubergang des Menschen vom Naturzustand zum Staat. Die Arbeit behandelt diese massgeblich im 17. Kapitel des "Leviathan" aus den vorangehenden Kapiteln zusammenfliessende Schlusselstelle. Auf knapp 20 Seiten wird Hobbes' Gedankengang verstandlich nachgezeichnet und erlautert."

Die Anthropologie im "Leviathan" von Thomas Hobbes

Author: Stefan Witzmann

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638553582

Category: Philosophy

Page: 13

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Die Begründung gesellschaftlicher Normen im "Leviathan" von Thomas Hobbes, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Seminararbeit sollen die wesentlichen Merkmale der Hobbes’schen Anthropologie, die über den ersten Teil des „Leviathan“ relativ breit gestreut vorzufinden sind, herausgearbeitet werden. Hierbei werden zunächst die physiologischen Charakteristika, die aus Hobbes’ materialistischen Denken hervorgehen, bestimmt und erläutert. Darauf basierend werden die Implikationen in Bezug auf die Handlungsrationalität und auch die Staatskonstruktion diskutiert. Dies wird ferner in Verknüpfung mit den ethischen Konsequenzen geschehen.

Carl Schmitt und der Leviathan des Thomas Hobbes

Author: Mathias Strüwing

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638291804

Category: Political Science

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die politische Theorie des Gesellschaftsvertrags, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung In der vorliegenden Arbeit werde ich die Staatslehre des Thomas Hobbes und die Kritik daran von Carl Schmitt nebeneinander stellen und kritisch betrachten. Dazu bediene ich mich der Suhrkamp-Ausgabe des hobbesschen Leviathans in der Übersetzung von Iring Fetscher und des Buches „Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes“ von Carl Schmitt. Bedingt durch die Aufgabenstellung kam kaum mehr Literatur zur Anwendung. Thomas Hobbes war und ist einer der provokantesten Autoren seiner Zeit, insbesondere weil er radikal mit der bisher vorherrschenden Moralphilosophie brach und stattdessen begann, geradezu naturwissenschaftlich zu argumentieren. Seine Werke beschäftigen sich mit Ursache und Wirkung, die Gesellschaft und ihre Elemente folgen dem physikalischen Gesetz der Bewegung. Bewegung bedeutet in diesem Fall Selbsterhaltung, das zentrale Motiv des hobbesschen Menschen. Sein folgenreichstes Werk ist der Leviathan, eine Abhandlung über die Geburt eines totalitären Staates, die Grundlagen seiner Existenz, seine Form und seine Gewalt. Carl Schmitt, einer der führenden Rechtstheoretiker nach dem Ersten Weltkrieg, wurde besonders bekannt durch eine Staatslehre, die für die Notwendigkeit einer starken staatlichen Autorität eintrat und sich für einen totalitären Staat aussprach. Er rechtfertigte damit auch das Dritte Reich und ihre Führerphil osophie. Als bekennender Nationalsozialist und Antisemit machte er dort schnell Karriere und bekleidete viele wichtige Posten. Bei Thomas Hobbes findet Carl Schmitt viele Parallelen zu seinem Staatsentwurf. Der Philosoph von Malmesbury ist für ihn: “[...]der echte Lehrer einer großen politischen Erfahrung; einsam wie jeder Wegbereiter; verkannt, wie jeder, dessen politischer Gedanke sich nicht im eigenen Volk verwirklicht; ungelohnt, wie der, der ein Tor öffnet, durch das andere weitermarschieren[...]“ (Schmitt 1938: 132) Aber diese Bewunderung ist nicht einseitig. I n seinem Buch „Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes“ analysiert er dieses Werk, in dem er den Werdegang der dort beschriebenen Staatskonstruktion durchspielt. Dabei treten für ihn die Unzulänglichkeiten zu Tage, die letztendlich den Leviathan zum Scheitern verurteilen. Im Rahmen dieser Ausarbeitung stelle ich zunächst die Grundlage für Schmitts Werk dar, die anthropologischen Grundlagen des hobbesschen Staates und das darauf aufbauenden Staatskonstrukt. [...]

Mord auf der Leviathan

Roman

Author: Boris Akunin

Publisher: Aufbau Digital

ISBN: 3841201563

Category: Fiction

Page: 280

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Als "James Bond des 19. Jahrhunderts" hat Detektiv Fandorin Kultstatus erlangt. Sein neuester Fall führt ihn auf das Luxusschiff "Leviathan", das 1878 auf Jungfernfahrt nach Kalkutta ist. Dort begegnet er dem französischen Kommissar Coche, der ein Jahrhundertverbrechen aufklären will: In Paris wurden Lord Littleby, ein Sammler orientalischer Kostbarkeiten, sieben seiner Bediensteten und zwei Kinder ermordet. Coche hat alle Tatverdächtigen an seinen Tisch geladen - auch den geheimnisvollen Russen Fandorin. Mit ungewöhnlichen Methoden schaltet dieser sich in die Ermittlungen ein. "Boris Akunin setzt auf Tempo und feine Ironie. Empfehlenswert." Westdeutsche Allgemeine Zeitung "Ein absolut kultverdächtiger Historienheld." Brigitte "Akunin erzählt in bester russischer Tradition, grotesk wie Gogol, dunkel wie Dostojewski, unterhaltsam bis zuletzt." Die Woche

Die Freiheit der Untertanen im Leviathan

Author: Wolfgang Fischer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640612892

Category:

Page: 32

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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: sehr gut, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Die politische Theorie von Thomas Hobbes, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes gilt als Begrunder der politischen Philosophie der Neuzeit und als einer der bedeutendsten Theoretiker des absolutistischen Staates. Leviathan, der Titel seines staatsphilosophischen Hauptwerkes, ist eine biblische Metapher, ein Bild fur ein machtiges Seeungeheuer, welches Hobbes als ein Symbol fur den Staat absoluter und ungeteilter Souveranitat verwendet. Leviathan reprasentiert den gesunden Staat, den Zustand politischer Ordnung, sein Gegenbild ist der Behemoth, das dem Leviathan entgegenwirkende Prinzip der Unordnung und des Chaos und damit bezeichnenderweise Titel von Hobbes' Analyse des englischen Burgerkrieges. Hobbes konstruiert seinen idealen Staat als ubermachtige Maschine, einen kunstlichen Menschen oder einen sterblichen Gott, der uber absolute Souveranitat und Macht uber seine Untertanen verfugen muss, um den Frieden zu gewahrleisten und das Leben seiner Untertanen zu schutzen. Es stellt sich damit zwangslaufig die Frage, inwieweit innerhalb eines derart absolut konzipierten Staates uberhaupt Raum fur Freiheit des einzelnen Untertanen besteht bzw. inwiefern diese uberhaupt moglich ist. Die Freiheit der Untertanen im Leviathan ist das Thema der vorliegenden Arbeit

Staatsgründung und Freiheitsbegriff im Leviathan von Thomas Hobbes

Author: Anna Léa Rosenberger

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638658309

Category:

Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universitat Passau, Veranstaltung: HS: Die Geschichte der Menschenrechte, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes gilt als einer der Weichensteller fur das neuzeitliche Denken der politischen Philosophie, in welchem ein grundlegender Perspektivenwechsel stattfindet: War das mittelalterliche Denken charakterisiert durch die Orientierung an einer vorgegebenen Seinsordnung, die letztlich in Gott verburgt ist, und das Sich-Einlassen auf diese Ordnung, so wird neuzeitlich gerade der Zweifel an jeder Ordnung zum Leitfaden der Gewissheit." Nun steht der Mensch als Schopfer seiner selbst im Mittelpunkt der Betrachtung, er selbst legt seine Stellung in der Welt fest und bestimmt folglich auch die Form des menschlichen Zusammenlebens. Die wesentliche Frage, auf die Hobbes in seinen Werken eine Antwort zu geben versucht, lautet daher, wie ein Staat unter den Gegebenheiten der menschlichen Natur ausgestaltet sein muss, damit er dauerhaft bestehen und seinen einzelnen Gliedern ein bestmogliches Leben garantieren kann. Worin jedoch sieht Thomas Hobbes die wesentlichen Merkmale des Menschen? Wie gestaltet sich menschliches Zusammenleben, wenn keine ordnende Hand eingreift und welche Regeln benotigt eine Gemeinschaft, wenn sie ihren Bestand sichern mochte? Und insbesondere: Wieviel Freiheit kann dem einzelnen in einem Hobbesschen Staat zugestanden werden? In der vorliegenden Arbeit werden diese Fragen anhand einer Analyse des im Jahre 1651 erschienenen Werkes Leviathan" behandelt, wobei der Untersuchung der dort entwickelten Freiheitskonzeption besonderes Gewicht zukommt.

Carl Schmitts Liberalismuskritik im Vergleich zu Hobbes "Leviathan"

Author: Andreas Kleine

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363875233X

Category:

Page: 40

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universitat Greifswald (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Moderne politische Theorien des 20. Jahrhunderts, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen die Unterschiede zwischen dem Liberalis-musbegriff in Thomas Hobbes Leviathan" und in den Werken von Carl Schmitt dargestellt werden. Um dies zu ermoglichen werden vorher die Kernbegriffe Souveranitat und Staat der beiden Autoren erlautert. Anschliessend wird dargelegt, dass der Liberalismus bei Carl Schmitt noch starker kritisiert wird, als es in Hobbes Leviathan" der Fall ist. Schmitt ist nicht nur gegen Libera-lismus, sondern fordert auch eine homogene Gesellschaft, in der notigenfalls jegliche Heterogenitat bekampft wird. Um die angesprochenen Punkte erklaren zu konnen, wurden die relevanten Werke von Carl Schmitt und Thomas Hobbes untersucht. Des Weiteren wurde Sekundarliteratur zur Interpretation herangezogen. Title: Carl Schmitt's criticism of liberalism in comparison to Thomas Hobbes' Leviathan" The idea of this excerpt is to point out the differences between the liberalism in Thomas Hobbes' "Leviathan" and in Carl Schmitt's writings. In order to do this the central points "sovereignty" and "state" of both of the authors had to be described at first. In the following it is stated that liberalism by Carl Schmitt is criticized much stronger than in "Leviathan" by Thomas Hobbes. Schmitt is not only against liberalism, he also demands total homogeneity in society, and if necessary even to fight against any heterogeneity. To be able to examine all important aspects the relevant publications of Carl Schmitt and Thomas Hobbes have been used. In addition secondary literature has been used for better interpretation."

Das Menschenbild in Thomas Hobbes "Leviathan"

Author: Torben Wengenroth

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638243737

Category: Political Science

Page: 13

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1 - 2, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Grunarbeitskreis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die in den Kapiteln 1-16 des Leviathan vollzogene Beschreibung der menschlichen Anthropologie bildet die Basis der Hobbesschen politischen Philosophie. Thomas Hobbes entwickelt in den Anfangskapiteln seines Werks einen Menschen, dem – von Empfindungen und Leidenschaften geprägt, mit der Kunst der Sprache und der Fähigkeit des Denkens ausgestattet – die „Verfolgung seiner Interessen in einer Welt aus Knappheit, Konkurrenz und Wettbewerb nur leidlichen Erfolg beschert“1. Durch die Beschreibung dieses Menschenbildes legt Hobbes den Grundstein für seine vertragstheoretische Konzeption. Durch die folgende Hausarbeit soll ein Überblick über die Hobbessche Anthropologie gegeben werden, einige theoretische Aspekte wie Empfindungen und Vorstellung, das Denken und die Sprache werden im ersten Kapitel näher beschrieben. Das zweite Kapitel widmet sich der „praktischen Anthropologie“2, der Handlungsmotivation und dem Einfluss von Vernunft und Leidenschaften auf das menschliche Handeln; abschließend wird das Machtstreben der Hobbesschen Menschen und die Eskalation dieses Strebens nach Macht beschrieben. II. Kurzbiographie Thomas Hobbes Thomas Hobbes (*5. April 1588; † 3. Dezember 1679), englischer Philosoph und Staatstheoretiker. Hauptwerke: Anfangsgründe des Naturrechts (1640); De Cive (1642); Leviathan (1651); De Corpore (1655); De Homine (1658).

Der Leviathan

Author: Joseph Roth

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: German literature

Page: 71

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Novelle over een koraalhandelaar in Rusland die, aangetrokken door de zee waar het koraal vandaan komt, voor het eerst in zijn leven een vakantiereis maakt en in aanraking komt met geheel andere levenswaarden en normen.

Gesellschaftsvertragstheorien im Vergleich: Thomas Hobbes' "Leviathan" und John Rawls' "Theorie der Gerechtigkeit"

Author: Janne Krumbügel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640403495

Category:

Page: 40

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 12 Punkte, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main, Veranstaltung: Einfuhrung in die Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Kontraktualismus wird von der Idee getragen, dass alle unter einer politischen Ordnung Lebenden der Errichtung und Aufrechterhaltung dieser Ordnung zustimmen konnen sollen. Hervorstechend ist der Vernunftgedanke, nach dem die normative Legitimierung von politischen Institutionen von der rationalen Anerkennung eigeninteressierter Menschen abhangig ist. Diese Denkweise war zu Lebzeiten Thomas Hobbes', des ersten grossen Vertreters der Gesellschaftsvertragstheorie, keine Selbstverstandlichkeit. Sein 1651 veroffentlichtes Hauptwerk Leviathan" stosst im Rahmen der Aufklarung einen Prozess der politischen Sakularisierung an, indem der Fokus von der Selbstevidenz der vorgegebenen Ordnung durch den darin ausgedruckten Willen Gottes hin zur Zustimmung des Individuums geruckt wird. Mit der Veroffentlichung von John Rawls Werk Eine Theorie der Gerechtigkeit" von 1971 beginnt eine Renaissance des Gesellschaftsvertrags" und nicht zuletzt eine Wiederbelebung der politischen Philosophie. Im Mittelpunkt seiner Theorie steht der Gedanke der Fairnessgerechtigkeit, die als Legitimationsgrundlage von politischen Institutionen dienen soll. Im Folgenden wird die Staatstheorie Thomas Hobbes' grundlegend vorgestellt. Hierbei wird seine Darstellung des Naturzustands im Mittelpunkt stehen, um davon ausgehend seine Konsequenzen fur den Gesellschaftsvertrag und -zustand nachvollziehen zu konnen. Anschliessend werden der Machtbereich des Souverans und der Freiheitsbereich der Untertanen thematisiert, um schliesslich eine Wertung des Vertragscharakters der Hobbes'schen Theorie vornehmen zu konnen. In einem zweiten Teil wird ein Uberblick uber John Rawls Gerechtigkeitstheorie gegeben. Das Konzept der Verfahrensger"