Medien und Meinungsmacht

Author: Manuel Puppis,Michael Schenk,Brigitte Hofstetter

Publisher: vdf Hochschulverlag AG

ISBN: 3728137928

Category: Mass media

Page: 452

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Medien leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger und damit zur demokratischen Mitbestimmung. Doch die Medienlandschaft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel. Zu den Auslösern gehören die Digitalisierung und die Verbreitung des Internets. Für die Schweiz als direkte Demokratie ist es von höchster gesellschaftlicher Bedeutung, sich mit den Folgen dieser Medienkrise auseinanderzusetzen. Die Studie «Medien und Meinungsmacht» untersucht die Themenagenden von Medien, Politik und Bevölkerung sowie das Zusammenspiel von «alten» und «neuen» Medien. Ausserdem wird analysiert, wie Medienorganisationen auf den Medienwandel reagieren und welche Bedeutung neue Akteure für die Vermittlung politischer Informationen erlangen. Die Befunde verdeutlichen, dass Demokratien auch im Zeitalter des Internets auf die journalistischen Leistungen von Medienorganisationen angewiesen sind. Doch trotz Suche nach neuen Geschäftsmodellen bleibt unklar, wie sich Journalismus künftig finanzieren lässt. Ein «Infrastrukturprogramm für Journalismus» ist nötig: Medienpolitik und Medienbranche, aber auch Bürgerinnen und Bürger sind gefordert, sich für ein vielfältiges Mediensystem einzusetzen.

Einfluss von globalen Informationsplattformen auf journalistische Prozesse

Am Beispiel von WikiLeaks

Author: Julian Borchert

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656077738

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 68

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Business and Information Technology School - Die Unternehmer Hochschule Iserlohn, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Interneterscheinung WikiLeaks wurde bislang wenig erforscht, obwohl WikiLeaks.org bereits seit Ende 2006 besteht. Gleichwohl wurde on- und offline reichlich über die Plattform diskutiert, spekuliert und geschrieben. Es kursiert eine unerschöpfliche Menge von Meinungen über WikiLeaks. Des Weiteren gibt es bislang keine wissenschaftliche Fachliteratur darüber, welche Rolle WikiLeaks beim täglichen Agenda-Setting-Prozess – d. h. das tägliche Setzen von Themenschwerpunkten – des Journalismus‘ spielt oder wie die Informationsplattform den deutschen Investigativjournalismus beeinflusst. Mit großer Sicherheit kann gesagt werden, dass die Idee und die Wirkungsweise von WikiLeaks zukünftige Medienforscher und Medienwissenschaftler beschäftigen wird und viel Forschungspotential bietet. Die Relevanz dieser Arbeit zeichnet sich auch dadurch aus, dass die Medien regelmäßig sowohl über WikiLeaks selbst als auch über seinen australischen Gründer Julian Assange berichten, was nicht nur von einer hohen Aktualität und Relevanz, sondern vor allem von der Brisanz dieses Themas zeugt. Zudem ist die Quellenlage (siehe Kap. 1.3) zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Arbeit im Vergleich zu anderen Interneterscheinungen dürftig. Ein weiterer Relevanznachweis findet sich in der Tatsache der unproblematischen Exportierbarkeit von WikiLeaks‘ Idee: Beinahe täglich entstehen Nachahmerplattformen. Die Zahl solcher Informationsplattformen ist unübersichtlich. Die Erkenntnisse aus der Empirie dieser Arbeit werden veranschaulichen, welchen Einfluss WikiLeaks tatsächlich auf journalistische Prozesse in deutschen und U.S.-amerikanischen Medien hat.

Online-Journalismus: Herausforderungen für Rezipient und Journalist

Author: Eva-Marie Günzler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640546806

Category:

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Deutsche Sporthochschule Koln (Sportpublizistik), 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Es ist, als hatte man um ein Glas Wasser gebeten und jemand hatte einem einen Feuerwehrschlauch in den Mund gesteckt und aufgedreht" (Bill Stroud, Philadelphia Newspapers, uber die Auswirkungen der Computertechnologie auf die Zeitungen zit. nach Haldemann, 2000, S. 1). Seit Mitte der Neunzigerjahre hat sich der Onlinejournalismus standig weiterentwickelt. 1994 wagten sich die ersten traditionellen Medien ins World Wide Web, darunter das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Es folgten Internetauftritte von Tageszeitungen, wie der taz, sowie von reinen Online-Zeitungen wie der Netzeitung. Lange liessen die Reaktionen der offentlich-rechtlichen Fernsehsender auf diese neue Bewegung nicht auf sich warten. Die ARD beispielsweise bot ab 1. August 1996 ihre Nachrichtensendungen im Internet als Text und Video an. Im Jahr 2000 nutzen bereits 30 Prozent der deutschen Bevolkerung das Internet. Immer mehr Muttermedien, die ihren Ursprung im Print besitzen, verbesserten ihr Angebot technisch sowie inhaltlich. Doch der Internetboom wurde durch den so genannten Dotcom-Crash gestoppt. Dieser hatte auch Auswirkungen auf den Onlinejournalismus. Es kam zu einschneidenden Einsparungen und Entlassungen (http: //goa2003.onlinejournalismus.de/webwatch/10jahrechronik.php, Zugriff am 26.10.2007). Seitdem setzen etwa Printmedien eher auf ein erganzendes Angebot ihres Muttermediums im Internet, das vorwiegend neue Zielgruppen ansprechen soll. Auf diese Weise wollen die Unternehmen auch die Leserbindung an das Printprodukt erhohen (Mast, 2000, S. 520). Der direkte okonomische Nutzen steht also nicht an erster Stelle, er kann eher auf lange Sicht erwartet werden. Deshalb ist es fur Onlinemedien ohne Muttermedium bislang sehr schwer, sich zu etablieren. Fur eine nutz"

Die Relevanz von Weblogs im Modejournalismus. Informationsbeschaffung im Zeitalter des Web 2.0

Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Modebranche

Author: Anne-Kathrin Bieber

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656164223

Category:

Page: 204

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienokonomie, -management, Note: 1,0, Ostfalia Hochschule fur angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbuttel, Sprache: Deutsch, Abstract: In Skandinavien, Sudeuropa und den USA haben Mode-Blogger den Stellenwert von Journalisten," heisst es in einem kurzlich erschienenen Artikel des Handelsblatt zur Bedeutung von Mode-Bloggern. In wenigen Satzen ist davon die Rede, dass Modeinteressierte zunehmend weniger zu Modemagazinen greifen und Journalisten renommierter Medien der Zugang zu Fashionshows durch Blogger erschwert wird. Wovon hier die Rede ist, ist der Wandel in der Modeberichterstattung und die Entwicklung im Journalismus allgemein, die durch das Aufkommen des Web 2.0 hervorgerufen wurde. Diese Thematik stellt den Forschungsgegenstand dieser wissenschaftlichen Arbeit dar und wird im Folgenden naher erlautert. Journalistische Angebote existieren bereits seit Mitte der 90er Jahre im Netz und entwickelten sich fortan zu einer neuen Auspragung des Journalismus. Das Web 2.0, das so genannte Mitmachnetz, von dem offiziell seit dem Jahr 2004 die Rede ist, stellt den Journalismus jedoch vor einen Wandel. Die neuen partizipierenden Moglichkeiten stellen fur Journalisten eine Herausforderung dar und bedeuten einen Wandel fur den Journalismus allgemein. Durch die horizontale Diversifikation entwickelte sich das Berufsbild des Online Journalisten, der in Hinblick auf die neuen Anforderungen im Internet spezialisiert ist. Die Digitalisierung und der Ausbau des schnellen Datentransfers bewegen viel im Journalismus: neue Gestaltungsmoglichkeiten der recherchierten Inhalte, neue Erzahl- und Darstellungsformen, neue Wege der Kommunikation mit den Lesern, weltweite Abrufbarkeit der Angebote, immer neue technische Ubertragungs-, Kommunikations- und Produktionswege," erklart Matzen (2010, 7) in ihrem Ratgeber fur Onlinejournalisten und ist sich sicher: Fast alle Journalisten werden i"

Digitalisierung und Innovation

Planung - Entstehung - Entwicklungsperspektiven

Author: Frank Keuper,Kiumars Hamidian,Eric Verwaayen,Torsten Kalinowski,Christian Kraijo

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658003715

Category: Business & Economics

Page: 504

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Die Digitalisierung ist einer der Megatrends und Innovationstreiber des 21. Jahrhunderts. Namhafte Autoren aus Wissenschaft und Praxis diskutieren aktuelle Konzepte, Strategien und Instrumente zum Aufbau „digitaler Ökosysteme“ und nachhaltiger Wettbewerbsvorteile in der „digitalen Welt“. Zahlreiche Interviews mit Persönlichkeiten und Entscheidungsträgern aus der digitalen Welt geben dem Leser zudem interessante Einblicke in den Entwicklungsstand, die Erfolgsfaktoren, die zukünftigen Herausforderungen und die angedachten bzw. bereits in Umsetzung befindlichen Initiativen.

Digitale Transformation von Geschäftsmodellen

Grundlagen, Instrumente und Best Practices

Author: Daniel Schallmo,Andreas Rusnjak,Johanna Anzengruber,Thomas Werani,Michael Jünger

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658123885

Category: Business & Economics

Page: 700

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Dieses Buch zeigt wie es Unternehmen gelingt Ihre Geschäftsmodelle auf die Digitale Zukunft vorzubereiten und wie dadurch Wettbewerbsvorteile geschaffen und Kundenanforderungen besser erfüllt werden können. Die Autoren aus Praxis und Wissenschaft zeigen, wie die Digitale Transformation von Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg gelingt. Die Beiträge behandeln Ansätze und Instrumente, Studienergebnisse und Best Practices unterschiedlicher Industrien im Kontext der Digitalen Transformation. Die Inhalte berücksichtigen divergierende Anforderungen von Unternehmen und Industrien und können nach Bedarf kombiniert und erweitert werden, um sie an die spezifischen Rahmenbedingungen eines Unternehmens anzupassen.

Wissenschaftliches Publizieren

Zwischen Digitalisierung, Leistungsmessung, Ökonomisierung und medialer Beobachtung

Author: Peter Weingart,Niels Taubert

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 3110448114

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 307

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Academic publishing has been changing dramatically. The key aspects of this transformation are digitalization, economization, the concentration of the publishing industry, the introduction of performance indicators, and the development of open access models. This volume compiles relevant research findings of the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences working group "Future of academic communication systems."

Nachrichtenwerte Im Journalismus

Author: Maximilian Schrader

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656146683

Category:

Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Taglich erreicht uns eine immense Anzahl von Nachrichten aus aller Welt zu jedem nur erdenklichen Thema. Uberall auf der Welt passieren taglich unzahlige Ereignisse uber die berichtet werden kann. Aber wir machen uns kaum Gedanken darum, wie und vor allem welche Nachrichten zu uns gelangen, sei es nun uber Fernsehen, Radio, Zeitung oder Internet. Bewusst oder unbewusst, zumeist intuitiv, wahlen wir aus welche Nachricht fur uns interessant oder relevant ist. Doch alle Nachrichten die uns als Endverbraucher schliesslich erreichen sind bereits selektiert. Sie durchlaufen einen langen Prozess von der eigentlichen Meldung der Nachricht uber die erste Verarbeitung in Nachrichtenagenturen, wo sie verarbeitet und sortiert werden, die Auswahl in den verschiedenen Redaktionen und schliesslich die Freigabe durch einen leitenden Redakteur, nachdem die Nachricht dann in unseren Zeitungen oder Nachrichtensendungen im Fernsehen landet. Wie weit eine Nachricht es in diesem Prozess schafft hangt davon ab, fur wie wichtig die Redakteure die Nachricht halten, aber auch fur wie wichtig und interessant sie der Rezipient halt oder halten konnte. Hier wird entschieden was uns als Rezipienten interessiert. Selektiert wird demnach nach bestimmten Nachrichtenwerten, die festlegen ob eine Nachricht fur den Endverbraucher interessant und relevant ist oder nicht. Bevor uns eine Nachricht also uber den Rundfunk oder die Zeitung erreicht ist sie bereits von Journalisten ausgewahlt sowie fur wichtig und interessant befunden worden. Das wirft aber nun die Frage auf: Welche Ereignisse werden von Journalisten als relevant betrachtet und nach welchen Kriterien werden Publikationsentscheidungen getroffen? Diese Hausarbeit beschaftigt sich damit, was veroffentlicht wird, und vor allem, warum. D

Globalisierung im Zwiespalt

Die postglobale Misere und Wege, sie zu bewältigen

Author: Jürgen Turek

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839437857

Category: Political Science

Page: 560

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Seit mehreren Jahrzehnten prägt Globalisierung die Welt - politisch, wirtschaftlich und sozial. Dies veränderte viele Lebenssachverhalte erheblich, sowohl im Positiven wie im Negativen. Im Ergebnis entstanden Zwiespältigkeit und eine postglobale Misere, die es zu bewältigen gilt. Jürgen Tureks umfangreiche Analyse geht den Gründen für die Destabilisierung der zivilisatorischen Verhältnisse im Spannungsfeld wirtschaftlicher Dynamik, sozial-kultureller Aufregung und politischer Unsicherheit nach. Seine differenzierte Bestandsaufnahme verschafft Orientierung und schlägt konkrete politische Lösungsstrategien vor.

FinTechs

Disruptive Geschäftsmodelle im Finanzsektor

Author: Victor Tiberius,Christoph Rasche

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658141875

Category: Business & Economics

Page: 200

View: 5687

Dieses Buch stellt bestehende FinTech-Geschäftsmodelle vor und diskutiert sie. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf technischen, sondern auf betriebswirtschaftlichen Aspekten. Die Autoren decken mit ihren Beiträgen thematisch alle bereits von FinTechs angebotenen C2C-, B2C- und B2B-Finanzdienstleistungen ab.

Transnationalität und Öffentlichkeit

Interdisziplinäre Perspektiven

Author: Caroline Schmitt,Asta Vonderau

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839421543

Category: Political Science

Page: 340

View: 1699

Wie können transnationale Öffentlichkeiten untersucht werden? Ob in Zusammenhang mit der globalen AIDS-Epidemie, in migrantischen Organisationen, im Umfeld der pentekostalen Kirche oder im Zuge der neuen sozialen Bewegungen: Weltweit entstehen diskursive Arenen und Formen zivilgesellschaftlichen Engagements, deren Handlungsspektrum und politische Wirksamkeit die Grenzen von Nationalstaaten überschreiten und das traditionelle Verständnis von Öffentlichkeit in Bewegung bringen. Solche empirisch beobachtbaren Knotenpunkte transnationalen Kommunizierens und Handelns werden in diesem Band von einer multidisziplinären Beiträgerschaft als situative und temporäre Öffentlichkeiten betrachtet und analysiert.

Politik mit dem Einkaufswagen

Unternehmen und Konsumenten als Bürger in der globalen Mediengesellschaft

Author: Sigrid Baringhorst,Veronika Kneip,Annegret März,Johanna Niesyto

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 383940648X

Category: Political Science

Page: 394

View: 2084

Eine gegenseitige Durchdringung von Zivilgesellschaft und Markt manifestiert sich in der Politisierung des Konsums und der Selbstinszenierung von Unternehmen als sozial verantwortliche Bürger. Dies wirft grundlegende Fragen zur Neubestimmung von Bürgerschaftskonzepten und zur Erweiterung des Handlungsrepertoires von Protestakteuren in spätmodernen Konsumgesellschaften auf. Dabei fungieren (neue) Medien sowohl als Vermittler unternehmerischen Engagements als auch als Plattform für die Ausbildung neuer Protestformen. Der Band liefert einen Beitrag zur aktuellen Diskussion und versammelt Perspektiven von Wissenschaftlern und Praktikern.

Der Journalist als Gatekeeper

Über eine zentrale Rolle des Mediensystems

Author: Julia Küter

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656426171

Category: Business & Economics

Page: 22

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Hochschule Osnabrück (Institut für Kommunikationsmanagement Lingen), Veranstaltung: Kommunikationsmanagement studieren, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Vordergrund der Hausarbeit stehen die Fragen, ob der Journalist als Gatekeeper eine zentrale Funktion des Mediensystems ist, welche Kritik dazu geäußert wird und ob er seiner Rolle im digitalen Zeitalter noch gerecht werden kann. Dazu folgen die Zukunftsperspektiven der Journalisten mit ihrer neuen Funktion für das Mediensystem sowie ein Fazit.

Open Science in der Soziologie: Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zur offenen Wissenschaft und eine Untersuchung ihrer Verbreitung in der Soziologie

Author: Herb, Ulrich

Publisher: Verlag Werner Hülsbusch

ISBN: 3864880831

Category:

Page: 492

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Open Science, die offene Wissenschaft, zielt auf die möglichst umstandslose Nutzbarkeit und Verfügbarkeit weitgehend aller im Forschungsprozess anfallenden Informationen, in erster Linie von Textpublikationen, Forschungsdaten und Forschungssoftware. Überdies soll sie auch Transparenz in wissenschaftliche Arbeit moderierende Prozesse (wie die Begutachtung bzw. den Review von Textpublikationen) und in die Gewinnung von zur Bewertung von Wissenschaft herangezogenen Parainformationen (Impact-Metriken) bringen. Open-Science-Befürworter versprechen sich hiervon eine effizientere, innovationsfreundlichere und transparentere Wissenschaft, denn offene Informationen können schneller und leichter verbreitet und nachgenutzt sowie überprüft werden als nicht-offene. Die Arbeit basiert auf einer fachübergreifenden Bestandsaufnahme der Open-Science-Elemente Open Access zu Textpublikationen, Open Access zu Forschungsdaten, Open Access zu Forschungssoftware, Open Review und Open Metrics, die allesamt typischerweise eher in den STM-Fächern (Science, Technology, Medicine) zu finden sind als in den Sozial- oder Geisteswissenschaften. Ausgehend von dieser Synopse widmet sie sich weitergehend den fachinhärenten Spezifika der Soziologie, die gemeinhin als Nachzüglerin der Open Science betrachtet wird, und untersucht empirisch die Prävalenz und Relevanz von Open Access zu Textpublikationen, Open Access zu Forschungsdaten, Open Access zu Forschungssoftware, Open Review und Open Metrics in der Soziologie.

Journalismus im Internet

Profession - Partizipation - Technisierung

Author: Christian Nuernbergk,Christoph Neuberger

Publisher: Springer

ISBN: 3531932845

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 400

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Im Internet verliert der Journalismus sein Monopol als „Gatekeeper“, weil dort jeder ohne großen Aufwand publizieren kann. Vermittlung zwischen Kommunikatoren und Rezipienten bleibt aber weiterhin notwendig. Wer aber kanalisiert die „Informationsflut“ im Internet? Wer sortiert den „Informationsmüll“ aus? Sind es nach wie vor die professionellen Journalisten? Oder übernehmen die Internetnutzer selbst die Aufgabe der Selektion und Prüfung von Informationen? Können diese Prozesse technisiert werden? In dem Forschungsprojekt, das der Band vorstellt, wurde erstmals die Dreiecksbeziehung zwischen Profession, Partizipation und Technik untersucht.

Das journalistische Interview in "Der Spiegel" und "Focus" - Ein Vergleich

Author: Britta Buchholz

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638724220

Category:

Page: 156

View: 4309

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachubergreifend), Note: 1,7, Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur deutsche Sprache und Linguistik), 107 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit ist zwar eigentlich fur Sprachwissenschaft verfasst - passt aber in vielen Teilen auch zu Medien., Abstract: Die Macht des Journalisten beruht nicht auf seinem Recht, Fragen zu stellen, sondern auf seinem Recht, Antworten zu bekommen. (Milan Kundera) Fur keine journalistische Darstellungsform trifft das Zitat in dem Masse zu wie fur das Interview. Denn diese aussergewohnliche Kommunikationssituation beruht gerade darauf, dass der Fragende allein durch die Verabredung zum Interview ein Recht auf Antworten" erwirbt: Der Interviewte gesteht dem Journalisten zu, ihn zu befragen. Genau dort zeigt sich die Macht des Interviewers. In Druckinterviews ist das Machtgefuge zwischen dem Interviewer und dem Befragten aber nicht ganz so rigoros: Presseinterviews werden nicht unmittelbar vom Zuschauer mitverfolgt, sondern spater von diesem in einer rekonstruierten Form gelesen. Der Befragte kann sich dadurch gegen Fragen wehren, ohne dass dies zwangslaufig offentlich wird. Erst die Verschriftlichung lasst das endgultige Interview entstehen. Die Frage ist demnach umso mehr, ob Unterschiede in den abgedruckten Interviews der Magazine bestehen bzw. offensichtlich werden. Besonders spannend scheint die Untersuchung zweier Druckschriften, die wirtschaftlich und publizistisch im Wettbewerb stehen. Unter dieser Pramisse stechen die Nachrichtenmagazine DER SPIEGEL und FOCUS hervor. Beide bezeichnen sich selbst als Nachrichtenmagazine. Verschiedene Untersuchungen konnten bisher durchaus Differenzen zwischen den beiden Konkurrenzblattern ausmachen, doch findet sich bisher keine Gegenuberstellung der Darstellungsform Interview in SPIEGEL und FOCUS. Die vorliegende Arbeit soll diese Lucke schliessen. Ich w

Journalismus im Dritten Reich

Author: Norbert Frei,Johannes Schmitz

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 9783406617256

Category: German newspapers

Page: 228

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Das Buch gibt einen Überblick über die journalistische Praxis im nationalsozialisischen Deutschland, porträtiert einzelne Zeitschriften und Zeitungen sowie namhafte Journalisten und skizziert die NS-Medienpolitik.

Bürgerproteste in Zeiten der Energiewende

Lokale Konflikte um Windkraft, Stromtrassen und Fracking

Author: Christoph Hoeft,Sören Messinger-Zimmer,Julia Zilles

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3732838153

Category: Political Science

Page: 284

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Auch wenn die Energiewende als gesellschaftlicher Konsens gilt: Wenn es um die konkrete Umsetzung geht, wächst der Widerspruch - immer häufiger kommt es bei erforderlichen Bauprojekten zu massiven Protesten. In dieser Studie werden solche Konflikte daraufhin analysiert, wie die beteiligten Akteure - also Unternehmen, Politik, Verwaltung und die Protestierenden - sich gegenseitig wahrnehmen und mit welchen Strategien sie ihre Ziele verfolgen. Auch die Perspektive der selbst nicht aktiven, aber betroffenen Bevölkerung und ihre Sicht auf die Konfliktparteien werden ausgewertet. Durch diesen Forschungsansatz wird ein umfassendes Bild der umkämpften Umsetzung der Energiewende gezeichnet, in dem auch die Folgen der Konflikte für die Demokratie in den Blick genommen werden.

Digitale Politikvermittlung

Chancen und Risiken interaktiver Medien

Author: Mike Friedrichsen,Roland A. Kohn

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658065710

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 525

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Mit diesem Buch soll u.a. beantwortet werden, in welcher Art und Weise und für welche Zwecke Web 2.0 Anwendungen im politischen System bereits eingesetzt werden und welche Potenziale noch nicht ausgeschöpft wurden. Neben den Webauftritten und den Social Media Strategien der politischen Parteien rücken dabei zunehmend auch staatliche Institutionen und bürgerliche Protestbewegungen in den Fokus. Darüber hinaus wird erörtert, welche weiteren Verschiebungen der bisherigen Öffentlichkeit in die Virtualität mit Risiken und Chancen möglich sind. Zentrale Aspekte sind dabei die Struktur, Reichweite und Auswirkung der immer umfassenderen Nutzung digitaler Medien für die Politik, nicht nur bei Systemkrisen sondern auch im Alltag demokratischer Politik. ​